„Die Frau am Pranger“ – vergnügliches Erinnern mit Irmgard Weinhofen an eine Erzählung von Brigitte Reimann

Erstellt: Donnerstag, 15. Juni 2017 Zuletzt aktualisiert: Montag, 26. Juni 2017 Geschrieben von Martin Schmidt

„Die Frau am Pranger“ – vergnügliches Erinnern mit Irmgard Weinhofen

Irmgard Weinhofen: Die langjährige Freundin von  Brigitte Reimann ist gern gesehener Gast in der Reimann-Begegnungsstätte Am Freitag, dem 21. Juli 2017, hätte die Schriftstellerin Brigitte Reimann ihren 84. Geburtstag begangen. Ab 14 Uhr lädt der Hoyerswerdaer Kunstverein in die Brigitte Reimann-Begegnungsstätte, B.Reimann-Str.8 (WK I) ein.
Irmgard Weinhofen, Berlin, die langjährige Freundin der Schriftstellerin und Ehrenmitglied des Kunstvereins, ist unser Gast. Sie erzählt, wie sie in Burg als Freundin der Autorin das Entstehen dieses Romans „Die Frau am Pranger“ der damals erst 22-jährigen Schriftstellerin erlebte, dessen Geschichte und von seiner Wirkung in der Kleinstadt und darüber hinaus. Der Roman erschien 1956 und machte die Autorin binnen kürzester Zeit in der DDR und über diese hinaus bekannt. Die beiden damals sehr jungen Frauen genossen die Aufmerksamkeit in der kleinen Stadt und in Magdeburg. Dort war Brigitte Reimann Mitglied der Arbeitsgemeinschaft junger Autoren des Schriftsteller-Verbandes - gemeinsam mir Reiner Kunze, Helmut Sakowski und Wolfgang Schreyer. Jeder fand ihnen seinen eigenen Weg und dennoch behielten alle ihr Leben lang in Kontakt, blieben miteinander im Gespräch und bewahrten die Freundschaft. Auch davon wird zu hören sein. Irmgard Weinhofen ist eine begnadete Erzählerin, sie reißt ihre Zuhörer mit ihren Berichten von Zeit und Begegnungen, vor allem auch mit ihrem herzlich schallenden Lachen in Spannung. Sie beantwortet gern Fragen von Menschen, die jene Zeit nicht erlebten,. Sie weiß von Hoffnungen und Träumen und vor allem von ihrer Freundin, mit der sie viele Erlebnisse teilte, zu berichten. Wir dürfen hören, wie Literatur entstand und von den Träumen der damals junge Generation. Alle Literaturfreunde und alle Lese- wie Schreibfreudigen sind herzlich willkommen. Martin Schmidt

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