"Konzert Fernweh 5" mit Komponisten aus Mecklenburg-Vorpommern und aus Sachsen. Mit einigen Uraufführungen und Liedern zu Texten von Róža Domašcyna

Erstellt: Sonntag, 24. März 2019 Zuletzt aktualisiert: Freitag, 05. April 2019 Geschrieben von Martin Schmidt

Die Seele fliegen lassen

"Konzert Fernweh 5" am Sonnabend, 06.04.2019, 16 Uhr Schloß Hoyerswerda

Künstler des Konzertes "Fernweh 4" 2016 in Hoyerswerda Seit vielen Jahren laden der Komponistenverband Mecklenburg-Vorpommern, der Verein für neue Musik Mecklenburg-Vorpommern und der Sächsische Musikbund e.V. Leipzig zu Konzerten nach Hoyerswerda ein, um neue oder neuentdeckte Kompositionen vorzustellen. Die Komponisten sind meist dabei und sind gern zum Gespräch bereit. Erfreulicherweise beteiligen sich auch stets Komponisten unserer sorbischen Landsleute und stellen neueste Melodien vor. Diesmal werden 5 Uraufführungen vorgestellt und neu entstandene Vertonungen zu Texten von Róža Domašcyna und Kerstin Preiwuß. Diese Premieren verdienen besondere Aufmerksamkeit.
Programm
1.Juro Metšk: 1954: Lied: Malakwetka 1969, Text: Róža Domašcyna
2.Birger Petersen: 1972, Andreas Pieper 1958: „stimmfaden“. Vier Lieder auf Gedichte von Róža Domašcyna für Singstimme und Klavier 2018 UA Kerstin Preiwuß
3. Detlef Kobjela: (1944-2018): Zwei Lieder: Požedanje/ Sehnsucht 1994 und Morgenlied 1988
4. Christian FP Kram: 1968: Requiem für einen viel zu früh verstorbenen Freund für Klavier 2015 UA
5. Peter Manfred Wolf :1958: „Spikes“ für Violine – Solo 1985
Pause
6. Juro Metšk: Intermezzo Nr.1 für Klavier 1968
7. Malte Hübner: 1953: Zwei Lieder auf Gedichte von Róza Domašcyna, „Das sind Momente“ für Mezzosopran und Klavier und „Als ich klein war“ für Mezzosopran und Violine 2018 UA
8. Detlef Kobjela: Aria für Violine und Klavier 2006
9. Jan Cyž 1955: Desiderio della lontananza 2010 für Violine solo
10.Malte Hübner: Lied für Mezzosopran und Klavier auf das Gedicht von Kerstin Preiwuß „in den Baum fährt ein Traum“ 2018 UA
11.Jan Cyž: „Cyklen“ für Gesang, Violine und Klavier 2019 UA

(Eintrittskarten im Vorverkauf: beim Vorstand Kunstverein und in der B. Reimann-Begegnungsstätte)

Da die vorgesehene Sängerin,  Mezzosopranistin Susanne Wild, erkrankt ist, tritt ihr Mann für sie ein, Professor Waldemar Wild, Bass- Bariton. 

Waldemar Wild begann seine künstlerische Laufbahn mit einem Studium der Kirchenmusik in Dresden, welches er mit dem Diplom als Kantor beendete.
1967-1971 folgte ein Theologiestudium an der Universität Leipzig.
Von 1971-1978 absolvierte er ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, welches er mit „sehr gut“ abschloss.
Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen bekam er bereits während des Studiums mehrere Leistungsstipendien, wie z.B. 1976/77 das Mendelssohnstipendium.
1976 wurde Waldemar Wild erster Preisträger beim „Internationalen Johann Sebastian Bach-Wettbewerb“.
Während seines Zusatzstudiums von 1975-1978 wurde er von der Musikhochschule Leipzig bereits mit dem Unterrichten von jüngeren Semestern betraut.
Schon die frühe Lehrtätigkeit ließ bei Waldemar Wild eine große Begabung für das Unterrichten erkennen.
So bekam einer seiner damaligen Schüler, Thomas Nestler, 1975 beim 4. Bachwettbewerb für Schüler und Jugendliche den zweiten Preis.
In dieser Zeit entstand bei ihm der Wunsch, nach der aktiven künstlerischen Laufbahn, einen Lehrstuhl (Professur) für Gesang anzustreben.
Nach Beendigung seiner Studien wurde Waldemar Wild sofort als Gesangssolist an die Staatsoper Unter den Linden nach Berlin engagiert, wo er von 1978-1980 fest unter Vertrag stand.
Von 1980 an lebt Waldemar Wild in der Bundesrepublik Deutschland. Seit dieser Zeit arbeitete er freiberuflich und konzertierte international. Zahlreiche Tourneen führten den Opern- und Oratoriensänger in die meisten Länder Europas und nach Fernost.Im Juni 1995 wurde Waldemar Wild zum Professor für Gesang an die Hochschule für Musik und Theater Rostock berufen.

 

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